Papier, Falz & Veredelung – Druckvorbereitung FAQ direkt aus meiner Werkstatt

In dieser Druckvorbereitung FAQ findest du die Antworten, die dein Projekt sicher durch die Produktion bringen. Bevor wir den Druck starten, sorgt eine saubere Druckvorbereitung dafür, dass Formate und Papierstärken perfekt passen.

Deine Fragen zur Druckvorbereitung FAQ

Das gehört für mich zum Standard einer sauberen Druckvorbereitung FAQ.
Wenn du mich nach Papierarten und Papierformaten fragst, dann zieh ich mir erstmal die Schürze fest, denn da geht’s richtig zur Sache. Ich arbeite als Mediengestalter täglich mit allem, was raschelt, knistert und sich falten lässt: vom butterweichen Bilderdruck über ehrliches Naturpapier bis hin zu kartonstarken Brettern, die schon beim Anheben „Mahlzeit“ sagen. Und Formate? Ganz einfach: A4 reinA6 raus, wenn ich’s durch die Werkstatt jage. DIN ist mein Schraubenschlüssel, Sonderformate sind mein Schraubstock: passt immer, wenn man’s richtig anpackt.

Bei Falzarten wird’s dann richtig handwerklich. Da klappe ich, knicke ich, drücke ich – wie ein Mechaniker, der ein Blech in Form bringt. Wickelfalz, Zickzackfalz, Altarfalz, Kreuzfalz – als Mediengestalter habe ich sie alle schon durch die Finger laufen lassen. Jeder Falz hat seinen eigenen Charakter: der eine brav und ordentlich, der andere frech und auf Kante. Und ich sag’s dir ehrlich: Ein sauberer Falz ist wie ein sauberer Schnitt – da hörst du’s klick machen und weißt, dass die Werkstatt wieder geliefert hat.

Und dann kommen in den Druckvorbereitungen die Veredelungen – mein persönlicher Werkzeugkasten als Mediengestalter für Glanz, Wumms und „Guck mal hier!“. Ob Heißfolie, Reliefprägung, Spotlack, Softtouch, Blindprägung oder Kaschierung – das ist mein Feinschliff, mein Klarlack, mein „Ich dreh die Maschine noch einmal hoch“. Briefpapier, Visitenkarten, Flyer – alles bekommt seinen eigenen Werkstatt-Zauber. Ich als Mediengestalter hau da nicht einfach Farbe drauf, ich bau Charakter ein. Jede Veredelung ist ein Schraubzug mehr Richtung „Wow“.

Kurz gesagt: Frage rein – Frage raus, die Druckvorbereitung FAQ: Ich bin die Werkstatt, die dir Papier erklärt, Falz sortiert und Veredelung feiert. Wenn’s raschelt, glänzt oder knackt, dann war ich dran.

Verfügbare Flyer Formate

• Sonderformat auf Anfrage
• 52 x 74 mm DIN A8
• 74 x 105 mm DIN A7
75 x 210 mm
85 x 55 mm
100 x 210 mm
105 x 105 mm
105 x 148 mm DIN A6
105 x 210 mm DIN-Lang
105 x 297 mm
120 x 120 mm
148 x 148 mm
• 148 x 210 mm DIN A5
160 x 160 mm
210 x 210 mm
• 210 x 297 mm DIN A4

Geschlossenes Format definiert die Größe (z. B. DIN A6 bei geschlossenem DIN A6-Falzflyer)
Verschiedene Falzarten verfügbar, z. B.:

Einbruchfalz: Einfacher 1-Bruch-Falz
Wickelfalz: Seiten werden um die Mitte „gewickelt“
Leporellofalz: Zickzackmuster mit mehreren Falzen
Altarfalz: Außenkanten werden nach innen gefaltet
Kreuzfalz: Falz in Längs- und Querrichtung

Du kannst deinen Flyer bei mir auf ganz unterschiedlichen Papieren drucken lassen – vom klassischen Bilderdruck bis zu richtig außergewöhnlichen Materialien. Bilderdruckpapier bekommst du bei mir von 90 bis 350 g/m², wahlweise matt oder glänzend.

• Bilderdruckpapier
   90–350 g/m², matt oder glänzend
• Edelpapiere
   Chamois, Gerippt, Leinenstruktur, Hochweiß
• Recyclingpapier
   100 % recycelt, „Blauer Engel“
• Chromokarton
   Rückseite beschreibbar, ideal für Karten
• Holzschliffpappe
   1,4 mm stark, 575 g/m², robust und leicht gelblich
• Graspapier
   bis zu 40 % Grasfasern, umweltfreundlich
• Kraftpapier
   wasserabweisend, weniger strahlende Farben
• STAFIX®STATIC
   haftet ohne Kleber, rückstandslos ablösbar

Praxis-Hinweise aus der Werkstatt
Für besonders stabile Flyer wie Leporellos oder Bonuskarten eignet sich 250 g/m² Bilderdruck‑Premiumkarton. Bilderdruck bringt Fotos und Grafiken mit hoher Brillanz aufs Papier.
Willst du Kundenkarten oder Stempelkarten, nimm Chromokarton – die ungestrichene Rückseite lässt sich super mit normalen Stiften beschreiben.
Die Holzschliffpappe ist durch ihre Struktur und Stärke extrem stabil und wirkt durch die leicht gelbliche Färbung besonders charakterstark.

Mit einer Blindprägung holst du dein Motiv plastisch nach vorne. Entscheidest du dich für eine Hochprägung, steht das Motiv spürbar erhaben auf deinem Druckprodukt. Bei der Tiefprägung wird es als saubere Vertiefung ins Material geprägt.

Bei der Cellophanierung bekommt dein Druckprodukt eine hauchdünne Folie verpasst. Dadurch wirkt es hochwertiger und hält im Alltag deutlich mehr aus.

Bei der Heißfolienprägung werden Beschichtungen mit Druck und Hitze von einer Trägerfolie auf dein Druckprodukt übertragen. So veredelst du dein Motiv mit glänzenden, metallischen Effekten, die richtig ins Auge stechen.

Mit Relieflack hebst du ausgewählte Bereiche deines Druckprodukts optisch und haptisch hervor. Diese Stellen werden glänzend und spürbar erhaben gedruckt.

Bei der UV‑Flächenlackierung bekommt dein Druckprodukt eine zusätzliche Lackschicht, die es schützt und gleichzeitig hochwertiger wirken lässt.

Bei der UV‑Spotlackierung wird der Lack nur auf ausgewählte Stellen aufgetragen. So kannst du bestimmte Bereiche deines Produkts optisch und haptisch hervorheben.